
6 Min | August 2026
Wer sich für ein Elektroauto interessiert, stößt schnell auf Begriffe wie E-Auto Förderung, E-Mobilitätsbonus, ePrämie, NoVA oder Ladeinfrastruktur-Förderung. Dabei handelt es sich nicht immer um dasselbe: Eine E-Auto Förderung ist in der Regel ein direkter Zuschuss für die Anschaffung eines Fahrzeugs. Förderungen für Ladeinfrastruktur unterstützen beispielsweise die Anschaffung einer Wallbox. Die ePrämie wiederum vergütet unter bestimmten Voraussetzungen die CO₂-Einsparungen beim Laden eines E-Autos. Daneben gibt es steuerliche Rahmenbedingungen, die die Gesamtkosten eines E-Autos beeinflussen können.
Die Förderlandschaft für Elektroautos in Österreich hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Kaufprämien wurden angepasst oder beendet, neue steuerliche Regelungen sind hinzugekommen und auch bei Ladeinfrastruktur und E-Dienstwagen gelten unterschiedliche Voraussetzungen. Wer heute nach einer E-Auto Förderung in Österreich sucht, findet deshalb schnell Informationen, die nicht mehr aktuell sind oder verschiedene finanzielle Vorteile miteinander vermischen.
vibe moves you, Österreichs führender Anbieter für E-Auto Abos und Spezialist für vollelektrische Mobilität, erklärt in diesem Artikel, was 2026 tatsächlich gilt: Welche Förderungen gibt es aktuell noch? Welche steuerlichen Vorteile bleiben bestehen? Was gilt für Privatpersonen und Unternehmen? Und lohnt sich ein Elektroauto auch ohne klassische Kaufprämie? Wir bringen die wichtigsten Begriffe und Regelungen verständlich auf den Punkt und zeigen, welche Kosten du bei der Entscheidung für ein E-Auto wirklich berücksichtigen solltest.
Wer 2026 einen neuen Elektro-PKW kaufen möchte, sollte genau unterscheiden, welche Art von Förderung gemeint ist. Eine allgemeine bundesweite Kaufprämie für private Elektro-PKW, wie es sie in früheren Förderperioden gab, ist aktuell nicht verfügbar. Bereits das Bundesprogramm E-Mobilitätsförderungen 2025 konzentrierte sich bei Privatpersonen auf E-Zweiräder, E-Ladeinfrastruktur sowie (E-)Transport- und Falträder und nicht auf den Kauf eines klassischen Elektro-PKW. Zur offiziellen Übersicht der E-Mobilitätsförderungen 2025
Das bedeutet allerdings nicht, dass es rund um Elektromobilität überhaupt keine Förderungen oder finanziellen Vorteile mehr gibt. Je nach Vorhaben können beispielsweise Programme für Ladeinfrastruktur, regionale Förderungen oder die ePrämie relevant sein. Da Förderprogramme neu aufgelegt, verändert oder aufgrund ausgeschöpfter Budgets vorzeitig beendet werden können, lohnt sich vor einer Investition immer ein Blick in den aktuellen Fördernavigator der Umweltförderung. Aktuelle Förderungen für Privatpersonen prüfen
Auch wenn es aktuell keine allgemeine österreichweite Kaufprämie für einen neu angeschafften E-PKW wie in früheren Förderperioden gibt, können andere Fördermöglichkeiten relevant sein.
Dazu gehörten zuletzt beispielsweise Förderungen für E-Ladeinfrastruktur. Im Programm 2025 wurden unter anderem kommunikationsfähige Wallboxen und intelligente Ladekabel unterstützt. Auch hier sind derzeit keine neuen Registrierungen mehr möglich; bereits registrierte Projekte können jedoch weiterhin abgewickelt werden. Details zur Förderung für private E-Ladeinfrastruktur
Zusätzlich gibt es die sogenannte ePrämie. Dabei können die beim nicht öffentlichen Laden erzielten CO₂-Einsparungen gebündelt und zertifiziert werden. Beim ÖAMTC werden beispielsweise für das Kalenderjahr 2026 unter den dort genannten Voraussetzungen pauschal 125 Euro für 1.500 kWh angeboten. Die konkrete Vergütung hängt vom jeweiligen Anbieter und dessen Bedingungen ab. Mehr zur ePrämie und den Voraussetzungen
Auch Unternehmen sollten zwischen einer direkten Förderung für ein Fahrzeug und Förderungen für die dazugehörige Infrastruktur unterscheiden. Das E-Mobilitätsmanagement für Betriebe unterstützte beispielsweise die Errichtung von E-Ladeinfrastruktur. Das dafür vorgesehene Teilbudget wurde jedoch vollständig ausgeschöpft und die Teilmaßnahme mit 4. Dezember 2025 beendet. Informationen zur E-Mobilitätsförderung für Betriebe
Elektromobilität kann für Unternehmen trotzdem wirtschaftlich interessant sein. Statt nur auf einen einmaligen Förderbetrag zu schauen, lohnt sich ein Vergleich der Total Cost of Ownership (TCO). Dabei werden nicht nur Anschaffungs- oder Leasingkosten berücksichtigt, sondern beispielsweise auch Energie, Wartung, Steuern und weitere laufende Kosten über die gesamte Nutzungsdauer.
Ein weiterer relevanter Faktor bleibt die NoVA-Befreiung für reine Elektrofahrzeuge. Fahrzeuge, die aufgrund ihres Antriebs einen CO₂-Emissionswert von 0 g/km aufweisen, sind laut Bundesministerium für Finanzen von der Normverbrauchsabgabe befreit. NoVA-Befreiungen beim BMF nachlesen
Nein. Diese häufig noch genannte Information ist mittlerweile veraltet. Die Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge wurde mit 1. April 2025 aufgehoben. Seitdem unterliegen auch reine Elektroautos der motorbezogenen Versicherungssteuer. Das Bundesministerium für Finanzen bestätigt, dass die entsprechenden Änderungen mit 1. April 2025 in Kraft getreten sind. Informationen des Bundesministeriums für Finanzen
Für E-Autos gelten dabei eigene Berechnungsregeln. Wer ältere Artikel über die laufenden Kosten von Elektroautos liest, sollte deshalb darauf achten, von welchem Stand die Informationen stammen. Die frühere vollständige Befreiung von der motorbezogenen Versicherungssteuer darf bei aktuellen Kostenvergleichen nicht mehr eingerechnet werden.
Reine Elektroautos sind weiterhin von der NoVA befreit. Nach Angaben des Bundesministeriums für Finanzen gilt die Befreiung für Kraftfahrzeuge, die aufgrund ihres Antriebs – insbesondere Elektro- oder Wasserstofffahrzeuge – einen CO₂-Emissionswert von 0 g/km aufweisen. Hybridfahrzeuge sind von dieser speziellen Befreiung nicht umfasst. Offizielle Informationen zur NoVA-Befreiung
Bei Verbrennern richtet sich die NoVA dagegen unter anderem nach dem CO₂-Ausstoß. Für Pkw gilt 2026 eine Berechnungsformel auf Basis des kombinierten WLTP-CO₂-Werts; bei besonders hohen Emissionen kommt zusätzlich ein CO₂-Malusbetrag hinzu. Dadurch kann die NoVA insbesondere bei emissionsstarken Fahrzeugen einen relevanten Kostenfaktor darstellen. Aktuelle NoVA-Regelung für 2026 beim BMF
Eine direkte Kaufprämie kann die Anschaffung günstiger machen, sie ist aber nur ein Bestandteil der tatsächlichen Fahrzeugkosten. Wer E-Auto und Verbrenner vergleichen möchte, sollte deshalb die gesamten Kosten über die geplante Nutzungsdauer betrachten und nicht ausschließlich den Kaufpreis. Preisvergleich: E-Auto vs. Verbrenner
Dabei müssen heute sowohl Vorteile als auch zusätzliche Kosten berücksichtigt werden. Reine Elektroautos bleiben beispielsweise von der NoVA befreit. Gleichzeitig ist die frühere Befreiung von der motorbezogenen Versicherungssteuer seit April 2025 weggefallen. Auch die individuellen Ladekosten können stark variieren, je nachdem, ob überwiegend zu Hause, beim Arbeitgeber oder an öffentlichen Schnellladestationen geladen wird.
Ob sich ein E-Auto finanziell lohnt, hängt daher von mehreren Faktoren ab: vom konkreten Fahrzeugmodell, der jährlichen Fahrleistung, den Strom- und Ladekosten, der Nutzungsdauer und der Art der Finanzierung. Eine pauschale Aussage allein auf Basis einer Kaufprämie greift zu kurz.
Förderprogramme können zeitlich begrenzt sein oder bereits vor dem geplanten Ende geschlossen werden, wenn das verfügbare Budget ausgeschöpft ist. Bei der Förderung für private E-Ladeinfrastruktur 2025 war genau das der Fall: Das Programm wurde aufgrund des ausgeschöpften Budgets vorzeitig beendet. Details bei der Umweltförderung
Deshalb gilt: Immer zuerst die aktuellen Förderbedingungen prüfen und erst danach bestellen oder investieren. Je nach Programm können Registrierung, Bestellung, Lieferung und Antragstellung in einer bestimmten Reihenfolge erfolgen müssen. Die zentrale Anlaufstelle dafür ist die Umweltförderung, wo aktuelle und vergangene Programme sowie die jeweiligen Voraussetzungen veröffentlicht werden. Zum Fördernavigator der Umweltförderung
Zusätzlich lohnt sich ein Blick auf mögliche Förderungen des jeweiligen Bundeslandes. Auch die Umweltförderung weist bei ihren Programmen ausdrücklich darauf hin, dass Informationen zu möglichen Landesförderungen bei der jeweiligen Landesregierung erhältlich sind.
Wer elektrisch fahren möchte, muss ein E-Auto nicht unbedingt kaufen. Gerade in einer Zeit, in der sich Förderungen, Technologien, Fahrzeugpreise und gesetzliche Rahmenbedingungen verändern, bietet ein E-Auto Abo eine flexible Alternative zu Kauf und klassischem Leasing.
Beim E-Auto Abo von vibe zahlst du eine fixe monatliche Rate, in der wichtige Leistungen wie Versicherung, Service, Wartung und saisonale Bereifung bereits enthalten sind. Statt dich beim Kauf auf ein Fahrzeug festzulegen und später selbst das Restwertrisiko zu tragen, kannst du aus unterschiedlichen Laufzeiten und aktuellen E-Auto Modellen wählen. E-Auto Abo Vorteile entdecken
Damit hängt der Einstieg in die Elektromobilität nicht von der nächsten Kaufprämie ab. Du fährst ein modernes E-Auto mit planbaren monatlichen Kosten, während vibe unter anderem das Restwert- und Technologierisiko übernimmt. So bleibt Elektromobilität flexibel und kalkulierbar – auch wenn sich die Förderlandschaft wieder verändert.
Eine allgemeine bundesweite Kaufprämie für private Elektro-PKW gibt es aktuell nicht. Je nach Vorhaben können jedoch andere Förderungen, etwa für Ladeinfrastruktur, sowie regionale Programme relevant sein.
Da aktuell keine allgemeine Bundes-Kaufprämie für Elektro-PKW verfügbar ist, gibt es keinen einheitlichen Förderbetrag. Die Höhe hängt vom jeweiligen Förderprogramm und den entsprechenden Voraussetzungen ab.
Für den Kauf eines klassischen Elektro-PKW gibt es derzeit keine allgemeine bundesweite Kaufprämie für Privatpersonen. Andere Förderungen und finanzielle Vorteile rund um Elektromobilität können jedoch weiterhin verfügbar sein.
Auch für Unternehmen hängt die Förderung vom konkreten Vorhaben ab. Neben möglichen Förderprogrammen sollten Unternehmen vor allem die gesamten Fahrzeugkosten sowie steuerliche Aspekte wie die NoVA-Befreiung reiner E-Autos berücksichtigen.
Ja. Reine Elektrofahrzeuge mit einem CO₂-Emissionswert von 0 g/km sind weiterhin von der Normverbrauchsabgabe (NoVA) befreit. Für Hybridfahrzeuge gilt diese Befreiung nicht.
Ja. Seit dem 1. April 2025 sind reine Elektroautos in Österreich nicht mehr grundsätzlich von der motorbezogenen Versicherungssteuer befreit. Für sie gelten eigene Berechnungsregeln.
Die bundesweite Förderung für private E-Ladeinfrastruktur aus dem Programm 2025 kann derzeit nicht neu beantragt werden, da das Budget ausgeschöpft wurde. Neue Programme sowie zusätzliche Förderungen der Bundesländer sollten vor der Anschaffung geprüft werden.
Über die ePrämie können unter bestimmten Voraussetzungen CO₂-Einsparungen aus dem Laden eines Elektroautos vermarktet werden. Die Vergütung und Bedingungen unterscheiden sich je nach Anbieter.
Das hängt von Fahrzeug, Fahrleistung, Lademöglichkeit und Nutzungsdauer ab. Neben dem Anschaffungspreis sollten auch Energie, Wartung, Steuern und weitere laufende Kosten berücksichtigt werden. Die fehlende Kaufprämie allein entscheidet daher nicht darüber, ob sich ein E-Auto rechnet.
Eine zentrale Anlaufstelle ist der Fördernavigator der Umweltförderung. Zusätzlich lohnt es sich, Förderprogramme des eigenen Bundeslandes zu prüfen, da sich Programme, Budgets und Voraussetzungen laufend ändern können.
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