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Sachbezug Elektroauto 2027: Warum E-Autos weiterhin günstiger bleiben


Trotz geplanter Änderungen bleiben E-Autos für Unternehmen und Dienstwagen wirtschaftlich klar im Vorteil.

5 Min | Mai 2026

Die geplante Änderung bei der Sachbezugsbefreiung für Elektroautos sorgt aktuell für Diskussionen in Österreich. Ab 2027 sollen E-Dienstwagen nicht mehr vollständig sachbezugsbefreit sein. Viele Unternehmen, Fuhrparkverantwortliche und Dienstwagennutzer fragen sich deshalb: Lohnt sich Elektromobilität überhaupt noch?

Für vibe moves you ist die Antwort klar: Ja. Und zwar deutlich. Denn auch mit der neuen Regelung bleiben Elektroautos wirtschaftlich klar attraktiver als vergleichbare Verbrenner sowohl für Unternehmen als auch für Mitarbeiter:innen.

Warum Elektroautos günstiger als Verbrenner bleiben


Trotz der geplanten Änderungen sprechen die Zahlen weiterhin deutlich für vollelektrische Flotten. TCO-Analysen von vibe zeigen, dass E-Autos selbst bei künftigem Sachbezug über vier Jahre hinweg weiterhin rund 15.000 bis 20.000 Euro günstiger bleiben als vergleichbare Verbrennerfahrzeuge. Ausschlaggebend dafür sind mehrere wirtschaftliche Faktoren:


  • NoVA-Befreiung
  • Vorsteuerabzug
  • deutlich niedrigere Energie- und Wartungskosten
  • geringere Lohnnebenkosten
  • bessere Gesamtbetriebskosten (TCO)


Selbst mit einem künftig möglichen Sachbezug von 0,75 Prozent verursachen E-Autos aus Sicht des Arbeitgebers deutlich geringere Personalkosten als klassische Verbrenner mit 1,5 bis 2 Prozent Sachbezug.


Auch für Arbeitnehmer:innen bleibt der Unterschied deutlich spürbar. Trotz neuer Regelung bleiben E-Dienstwagen monatlich um mehrere hundert Euro günstiger als vergleichbare Verbrennerfahrzeuge. So verursacht ein BMW X1 Diesel laut TCO-Analysen von vibe über vier Jahre Gesamtkosten von mehr als 80.000 Euro, während der vergleichbare BMW iX1 im E-Auto Abo selbst inklusive künftigem Sachbezug rund 20.000 Euro günstiger bleibt. Zusätzlich entstehen bei Verbrennern durch den höheren Sachbezug jährlich rund 1.200 Euro mehr Lohnnebenkosten pro Mitarbeiter:in.


„Die wirtschaftliche Logik hinter der Elektromobilität bleibt unverändert stark“, sagt Martin Rada, Geschäftsführer von vibe moves you. „CO₂-Vorgaben, Nachhaltigkeitsziele, geringere Betriebskosten und attraktive Corporate Benefits sprechen weiterhin klar für E-Flotten.“


Flexibilität wird für Unternehmen immer wichtiger


Die Diskussion rund um den Sachbezug sorgt aktuell vor allem deshalb für Unsicherheit, weil viele Unternehmen bereits aktiv in Elektromobilität investiert haben. Die neuen Pläne verändern Rahmenbedingungen mitten im laufenden Umstieg.


„Die Abschaffung der vollständigen Sachbezugsbefreiung schwächt die verlässlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen und schafft zusätzliche Unsicherheit ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem die Verkehrswende richtig Fahrt aufnimmt“, erklärt Martin Rada, Geschäftsführer von vibe moves you. Gleichzeitig betont er aber auch: „Strukturell sprechen TCO, CO₂-Vorgaben, Nachhaltigkeitsziele und Corporate Benefits weiterhin klar für vollelektrische Flotten.“


Gerade in einem dynamischen Marktumfeld gewinnen flexible Mobilitätslösungen zusätzlich an Bedeutung. Das E-Auto-Abo von vibe ermöglicht Unternehmen und Privatkund:innen, ihre Mobilität ohne langfristige Bindung an neue Anforderungen anzupassen. Unternehmen und Privatkund:innen profitieren von:


  • flexiblen Laufzeiten zwischen 6 und 48 Monaten
  • voller Kostenkontrolle
  • keiner langfristigen Bindung
  • transparenten monatlichen Fixkosten
  • inkludierten Leistungen wie Versicherung, Wartung, Reifenwechsel und Schadensmanagement


Zusätzlich übernimmt vibe Restwert- und Technologierisiken und macht die Gesamtkosten pro Fahrzeug dadurch deutlich planbarer als klassische Leasingmodelle. Gerade bei einer Technologie, die sich so schnell entwickelt wie Elektromobilität, wird diese Flexibilität für viele Unternehmen zunehmend zum entscheidenden Vorteil.


Elektromobilität bleibt der wirtschaftliche Standard der Zukunft


Kurzfristig sorgt die neue Regelung zwar für Verunsicherung, einen echten Trendbruch erwartet vibe jedoch nicht. Unternehmen stehen weiterhin unter Druck, CO₂-Ziele zu erreichen, ESG-Kennzahlen zu verbessern und Betriebskosten langfristig zu senken – und genau deshalb bleiben E-Flotten wirtschaftlich und strategisch attraktiv.


„Die Elektromobilität entwickelt sich zunehmend zum wirtschaftlichen Standard moderner Unternehmensmobilität“, sagt Martin Rada. „Wer heute auf E-Flotten setzt, investiert weiterhin in eine effiziente und zukunftssichere Lösung.“

Sachbezug bei E-Autos:
Alles, was du jetzt wissen musst

Als Unternehmen

  • Was bedeutet die neue Regelung speziell für Flottenbetreiber von E-Autos?

    Für Unternehmen steigen durch den neuen Sachbezug vor allem die Lohnnebenkosten auf privat genutzte Dienstwagen leicht an. Gleichzeitig zeigen TCO-Berechnungen aber klar: E-Flotten bleiben trotz neuer Regelung wirtschaftlich attraktiver als vergleichbare Verbrennerflotten. Gründe dafür sind unter anderem die NoVA-Befreiung, der Vorsteuerabzug sowie deutlich niedrigere Energie-, Wartungs- und Betriebskosten. Zusätzlich verbessert eine elektrische Flotte messbar die CO₂-Bilanz des Unternehmens.

  • Rechnen sich E-Autos für Unternehmen überhaupt noch?

    Ja eindeutig. Auch mit künftigem Sachbezug liegen die Gesamtkosten vieler E-Fahrzeuge weiterhin deutlich unter denen vergleichbarer Verbrenner. Interne Berechnungen von vibe zeigen beispielsweise, dass ein BMW iX1 im E-Auto Abo über vier Jahre rund 15.000 bis 20.000 Euro günstiger bleiben kann als ein vergleichbarer BMW X1 Diesel im klassischen Leasing.

  • Welche Auswirkungen hat der neue Sachbezug auf Arbeitgeberkosten?

    Ein Verbrenner mit 1,5 bis 2 Prozent Sachbezug verursacht pro Mitarbeiter jährlich rund 1.200 Euro höhere Lohnnebenkosten als ein vergleichbares E-Auto selbst bei künftigem reduziertem Sachbezug. E-Mobilität bleibt damit aus Unternehmenssicht weiterhin wirtschaftlich attraktiv.

  • Müssen bestehende Flottenverträge jetzt sofort angepasst werden?

    Nein. Aktuell handelt es sich um eine politische Einigung, viele Details insbesondere rund um Bestandsschutz und Übergangsfristen sind noch offen. Unternehmen sollten daher keine überhasteten Entscheidungen treffen, sondern finale gesetzliche Details und aktuelle TCO-Berechnungen abwarten.

  • Warum wird ein E-Auto Abo jetzt noch interessanter?

    E-Mobilität entwickelt sich schnell technisch, wirtschaftlich und regulatorisch. Genau hier bietet ein Abo-Modell maximale Flexibilität: Unternehmen bleiben unabhängig von langfristigen Leasingbindungen, minimieren Restwert- und Technologierisiken und behalten ihre Flotte jederzeit planbar und flexibel.

  • Welche Rolle spielen Restwerte bei E-Autos?

    Unsichere Restwerte zählen aktuell zu den größten Herausforderungen für Unternehmen. Im Abo-Modell übernimmt vibe dieses Risiko und sorgt damit für deutlich bessere Planbarkeit und weniger finanzielle Unsicherheit.

  • Wie unterstützt vibe Unternehmen jetzt konkret?

    vibe unterstützt Unternehmen mit aktuellen TCO-Analysen, individuellen Beratungsgesprächen und transparenten Kostenmodellen. Ziel ist es, Unternehmen trotz neuer Rahmenbedingungen einen sicheren und wirtschaftlich sinnvollen Einstieg in die Elektromobilität zu ermöglichen.

  • Bleiben E-Autos strategisch sinnvoll für Unternehmen?

    Ja. Neben den wirtschaftlichen Vorteilen spielen auch ESG-Ziele, CO₂-Reduktion und Employer Branding eine immer größere Rolle. Elektromobilität bleibt deshalb für viele Unternehmen langfristig die strategisch sinnvollste Lösung.

Als Privatnutzer:in / Dienstwagenfahrer:in

  • Was bedeutet die neue Regelung konkret für Fahrer:innen von E-Dienstwagen?

    Künftig soll für privat genutzte E-Dienstwagen ein reduzierter Sachbezug von bis zu 0,75 Prozent gelten. Dieser bleibt jedoch deutlich niedriger als bei Verbrennern, wo aktuell meist 1,5 bis 2 Prozent anfallen.

  • Bleibt ein E-Dienstwagen finanziell attraktiv?

    Ja. Trotz künftigem Sachbezug bleibt ein E-Dienstwagen in vielen Fällen monatlich deutlich günstiger als ein vergleichbarer Verbrenner. Laut Berechnungen von vibe liegt der monatliche Nettoabzug bei einem BMW iX1 selbst mit neuem Sachbezug noch immer rund 150 bis 200 Euro unter einem vergleichbaren Dieselmodell.

  • Wie verändern sich die laufenden Mobilitätskosten?

    Die zusätzliche Steuerbelastung wird durch niedrigere Energie- und Wartungskosten weitgehend ausgeglichen. Besonders bei Heim- oder Firmenladung bleiben E-Autos im Alltag oft günstiger als vergleichbare Verbrenner.

  • Wie entstehen die TCO-Vergleiche von vibe?

    Die Berechnungen vergleichen ein klassisches Verbrenner-Leasing mit einem E-Auto im Abo-Modell über vier Jahre. Berücksichtigt werden dabei alle relevanten Kostenfaktoren wie Energie, Wartung, Versicherung, Steuern, Reifen, Gebühren und der jeweilige Sachbezug.

  • Welche Vorteile bietet ein E-Auto Abo zusätzlich?

    Ein E-Auto Abo bietet maximale Flexibilität ohne langfristige Bindung. Versicherung, Wartung, Reifenwechsel und viele weitere Leistungen sind bereits inkludiert. Gleichzeitig profitieren Fahrer:innen von moderner Technologie, lokal emissionsfreiem Fahren und planbaren monatlichen Kosten.