Petrolheads & E-Autos: Warum die PS Arena heute auf Elektromobilität setzt


Vom Motorsound zum Drehmoment: Die Veranstalter der Low Scty PS Arena zeigen, warum E-Mobilität und echte Autoleidenschaft längst kein Widerspruch mehr sind.

5 Min | August 2026

Wer an Tuning, Motorsport und Petrolheads denkt, verbindet damit meist laute Motoren und klassische Verbrenner. Doch genau dieses Bild beginnt sich zu verändern. Die Veranstalter der Low Scty PS Arena, einem der bekanntesten Community-Events der österreichischen Performance-Szene, beschäftigen sich seit Jahren intensiv mit jeder Entwicklung in der Automobilwelt und dazu gehört mittlerweile auch die Elektromobilität.

Dominik Schablas, Gründer der PS Arena, und Marco Toth, verantwortlich für Sales und Organisation, wollten sich bewusst selbst ein Bild machen, statt nur über E-Autos zu diskutieren. Heute fahren sie im Alltag selbst elektrisch und teilen ihre Erfahrungen offen mit ihrer Community.

Performance kennt keinen Antrieb

Aktuell nutzt das Team einen Polestar 2 Dual Motor Long Range im E-Auto Abo von vibe. Zusätzlich sind ein Porsche Taycan und ein BMW iX im Unternehmen im Einsatz. Die Fahrzeuge werden sowohl für die Organisation der PS Arena als auch privat genutzt und haben die anfängliche Skepsis schnell verschwinden lassen. Besonders beeindruckt haben die beiden die direkte Leistungsentfaltung, das sofort verfügbare Drehmoment und die außergewöhnliche Fahrdynamik. Gleichzeitig zeigte sich im Alltag, dass viele Vorurteile unbegründet waren: Reichweitenangst spielte schon nach kurzer Zeit keine Rolle mehr, und auch das Laden erwies sich als deutlich einfacher als erwartet. Für die beiden steht heute fest: Wer Performance liebt, sollte moderne Elektroautos zumindest einmal selbst gefahren sein.



Warum das E-Auto Abo von vibe?

Gerade weil Elektromobilität für sie zunächst Neuland war, wollten sich Dominik Schablas und Marco Toth nicht langfristig an ein Fahrzeug binden. Genau deshalb fiel die Wahl auf das E-Auto Abo von vibe. Planbare monatliche Kosten, keine Sorgen um Versicherung, Wartung oder Wertverlust und die Möglichkeit, später unkompliziert auf ein anderes Modell umzusteigen, passten perfekt zu ihrem Bedarf. Auch die Zusammenarbeit mit vibe beschreiben sie als unkompliziert, schnell und transparent. Gerade im Veranstaltungsalltag, in dem oft wenig Zeit bleibt, sei es wichtig, sich nicht um organisatorische Details kümmern zu müssen, sondern einfach losfahren zu können.



Die Tuning-Szene wird offener

Besonders spannend ist für die beiden die Entwicklung innerhalb der eigenen Community. Während Elektroautos vor einigen Jahren in der Tuning-Szene noch kritisch betrachtet wurden, beobachten sie heute deutlich mehr Offenheit. Viele Besucher:innen möchten selbst einmal mitfahren oder interessieren sich für den Alltag mit einem E-Auto. Immer mehr Community-Mitglieder fahren inzwischen elektrisch zur Arbeit und behalten ihren Klassiker oder ihr Projektfahrzeug für Wochenenden und Treffen. Ein besonders eindrucksvoller Moment war ein Besucher, der mit einem aufwendig umgebauten Elektroauto zur PS Arena kam. Statt der erwarteten Kritik erhielt er fast ausschließlich positives Feedback und großes Interesse. Für die Veranstalter zeigt das deutlich, wie sehr sich die Einstellung gegenüber Elektromobilität bereits verändert hat.


420 PS sagen mehr als jede Diskussion

Ein Erlebnis bleibt den beiden besonders in Erinnerung: Bei einem Treffen versammelten sich zahlreiche Besucher:innen um ihren Polestar 2, allerdings zunächst wegen seines sportlichen Designs. Die eigentliche Überraschung folgte erst während einer Probefahrt. Als die 420 PS ihre volle Leistung entfalteten, blieb einem skeptischen Beifahrer nur noch ein erstauntes: „Puh... das kann was. Damit habe ich nicht gerechnet.“


Genau solche Momente bestätigen für Dominik Schablas und Marco Toth, dass persönliche Erfahrungen mehr bewirken als jede Diskussion über Reichweite oder Ladezeiten. Für sie schließen sich Elektromobilität und echte Autoleidenschaft längst nicht mehr aus. Im Gegenteil: Das E-Auto übernimmt den Alltag, der Klassiker bleibt das Herzensprojekt für besondere Momente. Und genau diese Kombination sehen sie als Zukunft der Szene.