
3 Min | Oktober 2026
Das habs*gut bei der Burg Liechtenstein ist kein Restaurant, das Nachhaltigkeit auf ein Plakat schreibt. Carina und Martin leben sie lieber: im Umgang miteinander und mit den Gästen, beim kulinarischen Angebot und Design ihres Lokals – und mittlerweile auch bei der Mobilität. Denn die idyllische Lage im Grünen hat einen kleinen Haken: Wer hier arbeitet, muss auch gut hinkommen.
Gemeinsam mit vibe hat habs*gut deshalb einen Weg gefunden, Elektromobilität als echten Benefit für Mitarbeitende einzusetzen.
Über die Gehaltsumwandlung werden E-Autos zu einem Teil des Arbeitsalltags - und zu einem Game Changer im Privatleben der Menschen. Auf einem umkämpften Arbeitgebermarkt kann das durchaus den entscheidenden Unterschied machen.
„Wir konnten einen Koch für uns gewinnen, für den die große Distanz zum Betriebsort eigentlich eine unüberwindliche Hürde war. Wir haben ihm ein E-Auto-Abo zur Verfügung gestellt – und er ist gekommen.“ – Martin, habs*gut
vibe: Martin, bevor wir über Autos sprechen: Was ist das habs*gut eigentlich?
Martin: Das habs*gut ist Brunchlokal und Tagesgastronomie, ein B2B Eventspace und ein Ort, wo man wunderbar exklusiv feiern kann. Und das in einem denkmalgeschützten Gebäude - dem Schloss Liechtenstein - mit freiem Blick auf die berühmte Burg Liechtenstein. Wir haben das Lokal vor 3 Jahren übernommen, komplett umgebaut und erweitert und einen Hospitality Space daraus gemacht. Wir versuchen dort mit unterschiedlichen Konzepten zu zeigen, wie Gastronomie auch heute nachhaltig funktionieren kann – trotz Arbeitskräftemangel und wirtschaftlicher Herausforderungen. Für viele dieser Herausforderungen braucht es out-of-the-box Lösungen. So sind wir letztlich auch bei vibe gelandet.



vibe: Warum passt Elektromobilität so gut zu dieser Philosophie?
Carina: Weil sie zu unserem Verständnis von nachhaltigem Wirtschaften passt. Das beginnt bei den Produkten, die wir verwenden, geht über den Umgang miteinander und schließt auch die finanzielle Seite mit ein. Man muss nicht alles besitzen.
Martin: Ich mag den Gedanken, etwas nutzen zu können, ohne es besitzen zu müssen – sinnvoll und ressourcenschonend. Deshalb passt das E-Auto-Abo sehr gut zu uns. Ich hätte früher nicht gedacht, dass ich das einmal sage: Elektrisch fahren ist entspannte. Meine erste längere elektrische Fahrt war mit einem Auto von vibe – und der Unterschied war für mich sofort spürbar.
vibe: Carina, welchen Stellenwert hat Nachhaltigkeit bei euch?
Carina: Du findest bei uns kein Plakat mit 7 Nachhaltigkeitszielen an der Wand. Für uns beginnt Nachhaltigkeit viel stärker im täglichen miteinander: Wie gehen wir miteinander um? Wie lösen wir Konflikte? Was braucht jemand gerade wirklich? Wie können wir unterschiedliche Lebenssituationen berücksichtigen? Wir haben deshalb auch kein Benefit-Paket von der Stange. Wir schauen auf den einzelnen Menschen. Für den einen ist Unterstützung beim Führerschein sinnvoll. Die andere bekommt ein intensives Persönlichkeits- und Kommunikationscoaching. Für die alleinerziehende Mutter organisieren wir einen Babysitter. Und für wieder jemand anderen ist es eben ein Auto, weil die Familie nur ein Fahrzeug hat und jeden Morgen die Frage entsteht: Wer bringt die Kinder in den Kindergarten und wer kommt wie in die Arbeit? Wenn wir mit einfachen Dingen ein bisschen Stress aus dem Alltag nehmen oder Menschen, die uns am Herzen liegen, eine Entwicklungsperspektive bieten können, ist das für uns gelebte Nachhaltigkeit.
vibe: Ihr nutzt dafür die Gehaltsumwandlung mit E-Autos. Warum?
Martin: Die Möglichkeit, unseren Mitarbeitenden über die Gehaltsumwandlung ein Auto anzubieten, ist für uns als junges Unternehmen enorm reizvoll. Liquidität und Flexibilität sind bei uns ausschlaggebend, gerade, weil wir unsere Entwicklung aus dem Cashflow finanzieren - ohne große Investoren im Hintergrund. Gleichzeitig wollen wir Wertschätzung nicht nur durch Mitarbeiteressen und -getränke zeigen, sondern unseren Mitarbeitenden etwas bieten, das in ihrem Alltag tatsächlich ankommt. Und genau das tut ein Auto. Unser bestes Beispiel ist ein Mitarbeiter, der am anderen Ende von Wien wohnt. Für den war der Arbeitsweg von 2 Stunden mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (und zwei kleinen Kindern, die davor in den Kindergarten gebracht werden) ein “Show-Stopper”. Durch das E-Auto konnten wir dieses Problem lösen. Er ist gekommen, sein Familienalltag wurde einfacher und gleichzeitig hat er die Wertschätzung durch das Unternehmen unmittelbar gespürt. Wir haben gesehen: Es geht um weit mehr als den Arbeitsweg. Wenn Mobilität einfacher wird, wird oft der ganze Alltag leichter.
vibe: Warum funktioniert für euch gerade das Abo-Modell so gut?
Martin: Weil sich Unternehmen verändern. Und Menschen genauso. Für uns ist deshalb Flexibilität ein entscheidender Faktor – sowohl im Unternehmen als auch im Alltag unserer Mitarbeitenden. Vielleicht braucht jemand plötzlich ein größeres Auto, weil sich die Familiensituation verändert hat. Vielleicht wächst unser Unternehmen und wir brauchen irgendwann mehr Lieferfahrzeuge und weniger klassische Pkw. Mit einem langfristig fixen Modell ist man schnell gebunden. Mit dem e-Abo können wir auf solche Veränderungen reagieren und das Mobilitätskonzept immer wieder an unseren tatsächlichen Bedarf anpassen. Genau das macht es auch für unsere Mitarbeitenden attraktiv: Sie bekommen Mobilität, die zu ihrem Leben passt, ohne sich langfristig an ein eigenes Auto binden zu müssen. Das ist für uns der eigentliche Vorteil – Flexibilität für das Unternehmen und gleichzeitig mehr Freiheit für unser Team. In diesem Sinne könnte man die Gehaltsumwandlung vielleicht tatsächlich eher Gehaltsmultiplikation nennen: Aus einem Teil des Gehalts wird etwas, das jeden Tag einen konkreten Nutzen bringt – und sich mit den eigenen Lebensumständen verändern kann.
vibe: Carina, du nutzt selbst einen Polestar 2. Wie hat sich dein Verhältnis zum Auto verändert?
Carina: Ich habe eigentlich immer gesagt: Mit meinem Auto muss ich einfach von A nach B kommen, egal, wie es aussieht. Heute sehe ich das ein bisschen anders. Mit dem Polestar zu fahren macht mir einfach Spaß. Aber noch viel spannender finde ich, was er bei unseren Kindern auslöst. Mein kleiner Sohn findet den Namen sehr aussagekräftig: „Mama, fahren wir heute wieder mit dem Polster? Der ist so gemütlich.“ Aber im Ernst: Plötzlich wird ein ganz alltäglicher Gegenstand zum Anlass, über die Zukunft zu sprechen. Wir reden darüber, wie ein E-Auto funktioniert, wo der Strom herkommt, was beim Laden passiert und welche Vor- und Nachteile unterschiedliche Technologien haben. Ganz nebenbei entstehen Fragen, für die es früher vielleicht gar keinen Anlass gegeben hätte. Und genau das finde ich schön: Manchmal braucht es gar keine großen Erklärungen, um Denken zu verändern. Ein ganz normales Nutzmittel im Alltag kann plötzlich eine Tür öffnen – zu Fragen über Technologie, Nachhaltigkeit und darüber, wie unsere Zukunft aussehen könnte.
Was bei habs*gut als Mobilitätslösung begann, ist heute Teil einer größeren Idee. Mitarbeitende kommen einfacher zur Arbeit. Familienorganisation wird entspannter. Das Unternehmen bleibt flexibel. Elektromobilität fügt sich in die eigene Nachhaltigkeitsstrategie ein. Und ein Mitarbeiter, der eigentlich gehen wollte, ist geblieben. Oder wie Martin es formuliert:
„Wir haben einen wirtschaftlichen Vorteil, eine bessere Mitarbeiterbindung und können gleichzeitig viele Painpoints unserer Mitarbeitenden relativ unkompliziert lösen.“
Vielleicht ist Gehaltsumwandlung also tatsächlich das falsche Wort. Denn im besten Fall wird nicht einfach Gehalt umgewandelt. Sondern gute Arbeit in gute Mobilität. Auch gute Mitarbeiter:innen sollen gut ankommen. Mit der Gehaltsumwandlung von vibe können Unternehmen ihren Mitarbeitenden Elektromobilität als Benefit ermöglichen – verbunden mit der Flexibilität eines E-Auto-Abos.