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Christoph Hofer

Metagro Edelstahltechnik AG

by Christian Clerici I Lesezeit: 5 Min I Dezember 2022

Schwarzes Kameel, Grünes Gewissen

Viele unserer Erfolgsgeschichten bei vibe haben einen persönlichen Ursprung. Und wie so oft, wenn Neues entsteht, sind Menschen, die für ihre Sache brennen, die besten Botschafter. Manche von Ihnen, so wie Christoph Hofer „verfolgen“ vibe schon seit der Gründungszeit, und stellen fest: unsere Wege kreuzen sich nicht nur, sondern verlaufen über weite Strecken parallel und haben sogar ein gemeinsames Ziel.

Als Absolvent der BOKU war Christoph das Thema Ökologie immer schon vertraut und wichtig. Als er sein Studium des Umwelt- und Bioressourcenmanagements vor 10 Jahren begann, stand es für ihn außer Frage, dass es Veränderung und Umdenken braucht, heute als Geschäftsführer der METAGRO Edelstahltechnik AG sind Nachhaltigkeit und CSR-Themen fester Bestandteil seines Lebens- und Berufsalltags. Christoph findet vibe cool. Und wir können das nur zurückgeben.

Einfach besser machen

Was treibt Christoph Hofer an?

„Ich glaube, es ist wirklich wichtig Nachhaltigkeitsthemen deutlich zu kommunizieren. Früher hat das niemand wirklich ernst genommen, aber heute, wo es im Sommer 38 Grad in der Stadt bekommt, merken alle, dass sich etwas verändert. Trotzdem müssen wir positive Erzählungen finden, um für das Umdenken zu motivieren, mit der Drohung, dass es schon 10 nach 12 ist kommen wir nicht weiter. Die Uhr kann niemand zurückdrehen, aber etwas tun können wir sehr wohl. Ich will nicht irgendwem die Schuld dafür geben, dass es ist wie es ist, aber ich will es anders angehen, als die Generation vor mir. Einfach besser machen“

Ein geiles Gefühl

Was hat dich zu vibe gebracht?

„vibe fand ich immer schon cool, auch was ihr da aufgebaut habt. Eben auch anders und mit einer echten Vision. Euer Modell war für mich perfekt, um Elektromobilität einmal ausprobieren zu können, schließlich musste ich mir ja selbst ein Bild machen. Wenn du die Leute gefragt hast, war alles dabei, von ‚übertriebener Schwärmerei` bis hin zu ‚kompletter Schas‘. Für mich hat sich der Antrieb in der Praxis bewährt, super zum Pendeln, in der Firma stecke ich an und lade mit Solarstrom wieder auf. Ein geiles Gefühl“

 
Ehrliche Antworten

Was könnte besser laufen?


„Also beim Laden gibt es noch viel zu tun. Damit meine ich gar nicht die Abdeckung, das passt schon. Und es gibt auch jede Menge Anbieter mit deren Karten man nahezu überall Strom tanken kann. Aber welche Karte ist die beste, welche die günstigste, oder doch lieber via App. Was kostet mich das Roaming? Das ist extrem undurchschaubar. Wie soll der Hochlauf von Elektromobilität funktionieren, wenn das nicht kundenfreundlich aufgesetzt ist? Es braucht Lösungen für privat und beruflich – auf all das sollte man ehrliche Antworten finden, Marketingblabla gibt´s schon viel zu viel“

Christoph konnte das Thema `privates Laden´ für sich nun insofern lösen, als er auch zu Hause endlich seine Wallbox angeschlossen hat. Das war von der Idee über die Genehmigung bis hin zur Installation nicht gerade ein Selbstläufer. Als durch und durch organisierter Typ macht es ihm allerdings auch nichts aus, Ladestopps im Voraus zu planen, das ist fast schon so etwas wie ein Sport für Ihn. Was ihn jedoch wirklich ärgert ist die Intransparenz der Abrechnungsmodelle hinter vielen Ladepunkten.

„Ich meine jede Tankstelle muss ihre Preise groß und deutlich anschreiben, bis du da bei einer Ladesäule herausgefunden hast, ob nach Zeit oder Kapazität verrechnet wird, was das Ganze dann mit deiner Karte kostet und ob es ein paar Meter weiter nicht viel günstiger wäre, also keine Frage, da gibt es echt noch Nachholbedarf“

Edler Stahl & sauberer Strom

Für unser Treffen heute hast du das Landtmann, die Camparibar oder eben das Schwarze Kameel, für das wir uns ja auch entschieden haben, vorgeschlagen. Was hat das alles mit dir und Metagro zu tun?

Wir haben ein gemeinsames Ziel und das gilt es optimistisch anzusteuern“

Christoph Hofer

„Wir machen Gastronomiemöbel aus Edelstahl, also alles, was in der Küche steht, Kühlvitrinen und Wärmeschränke, statten Bars aus, fertigen Spezialmöbel nach Maß und sind sehr stolz darauf, über 80% unserer Produkte aus Recyclestahl zu produzieren. Metagro gibt es schon seit über 50 Jahren, wir haben mit 14 Mitarbeitern begonnen, heute sind wir über 100 und wachsen immer noch. Ich begleite das Unternehmen jetzt seit 5 Jahren und bin jeden Tag aufs Neue begeistert, was im Bereich der Nachhaltigkeit alles möglich ist. Dazu kommt, dass unsere Produkte halt auch keine Wegwerfartikel sind, im Gegenteil, sie halten eigentlich fast ewig und werden manchmal sogar zum Aufbereiten zu uns zurückgebracht. Unsere Kunden denken sehr langfristig, oft über Generationen, das ist auch ein gutes Gefühl in Bezug auf Umgang mit Ressourcen und Energie. Hier im Schwarzen Kameel haben wir auch die ganze Gastromöbeleinrichtung gemacht und Herr Friese, der Besitzer ist schon ein wirklich alteingesessener Kunde von uns. Übrigens wird hier die Abwärme der Kühlaggregate zum Heizen verwendet, also es ist durchaus möglich Tradition und Moderne miteinander zu verbinden“

Never waste a good crisis

Wenn man Christoph dabei erlebt, mit welcher Begeisterung er über seine Nachhaltikeitsambitionen spricht und wie wichtig es ihm ist, auch als Unternehmer im Großen Bild zu denken, versteht man erst recht, warum wir uns gut verstehen und er bei vibe gelandet ist. Gemeinsam ist uns der Wunsch, etwas dazu beitragen zu können, eine lebenswerte Welt zu gestalten. Die Metagro hat ihren Firmensitz in Hainfeld in Niederösterreich. Dort wird auch entwickelt, produziert und die Zukunft geplant. Natürlich haben Corona und die gegenwärtige Energiekrise neue Herausforderungen geschaffen, aber Christoph gehört zu jenen, die das Positive darin sehen:

„Wir hätten niemals so schnell, so viel Fahrt aufgenommen, ohne diese Krisen. Natürlich ist das nicht einfach, wir sind tagtäglich mit Energiepreisen konfrontiert, die uns schwer zu schaffen machen, aber letztlich hat das alle Entwicklungen hin zur Einsparung beschleunigt. Wir haben alte Maschinen, die sehr viel Strom ziehen gegen energiesparendere ausgetauscht, setzen Wärmepumpen zum Heizen ein, produzieren zusätzlichen Strom mit der eigenen PV-Anlage, machen also alles, was dazu dient, um möglichst energieeffinzient zu arbeiten. Natürlich geht das nicht von heute auf morgen, aber eigentlich spielt uns dieser Druck auch in die Karten und weil Unternehmer ja von Unternehmen kommt, reagieren wir jetzt deutlich schneller als Gemeinden, Länder oder der Bund. Da muss auch noch viel mehr Geschwindigkeit rein. Wichtig ist jetzt einfach, keine Ängste zu schüren und wertschätzend zu agieren. Wir haben alle nichts davon, wenn wir uns gegenseitig beim Umdenken nicht unterstützen, egal ob in der Wirtschaft oder auf der Straße. Wir haben ein gemeinsames Ziel und das gilt es optimistisch anzusteuern“

electric-vibe-word-rap:

Was ist sexy daran elektrisch zu fahren? Oder leiwand?
Zu wissen, ich fahre mit grüner Energie. Wenn ich mein Auto in der Firma über die PV-Anlage auflade, denke ich: Geil, ich fahre jetzt einfach mit Sonnenenergie. Einfach so, mit der Sonne!

Das Fahren an sich, das Fahrverhalten?

Nicht zu vergleichen mit einem Benziner. Weder die Beschleunigung noch das Fahrgefühl. Ich war gerade mal wieder mit einem Benziner unterwegs: never ever again. Keine Rekuperation, laut und lahm.

Du hättest ja auch ein E-Auto kaufen können. Warum ein Abo?
Ich bin die Generation Netflix. Flexibilität, darauf kommt es mir an. Schnell, unkompliziert und einfach. Wenn was Neues kommt, kann ich was anderes ausprobieren und außerdem macht euer Abo auch Sinn im Fuhrpark. Vorbildwirkung auf die Mitarbeiter ist unendlich wichtig. Der Chef fährt elektrisch, dann kann es ja nicht so schlecht sein.

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